Karriere Check - Ausland |
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Karriere Check – Ausland

 

Man wird vereinslos, in der Heimat bietet sich aber kein Verein mit den entsprechenden Ambitionen an.

Bestes Beispiel Ron Robert Zieler, nachdem der Abstieg von Hannover 96 feststand gab er bekannt, dass er den Verein verlassen werde um weiterhin erstklassig zu spielen.

Leider hat kein Verein der Bundesliga, der Zielers Ansprüchen entspricht Handlungsbedarf auf der Torhüterposition.

Letzter Ausweg, Flucht ins Ausland?

Was so oft negativ als Flucht tituliert wird, stellt sich jedoch nicht immer als negativ heraus.

 

Sportlich kann sich dadurch einiges ändern.

Als sehr gutes Beispiel dient hier Christian Fuchs (Leicester City), welcher nun mit Leicester City die Premier League gewonnen hat und somit nächstes Jahr in der Königsklasse antreten darf.

Ein weiteres Beispiel ist Jan Kirchhof (Mainz, Bayern).

Nun spielt Jan Kirchhof beim AFC Sunderland in der Premier League und ist nicht aus dem Mittelfeld wegzudenken.

 

Steuerrechtlich können Auslandstransfers sehr vorteilhaft für den Spieler sein, wenn man in ein Land wechselt mit geringeren Steuersätze als in Deutschland.

Fußballer werden hier mit 45% (Höchstsatz) besteuert, einige andere Länder haben da einen deutlich geringeren Satz.

Was sich also zunächst als Flucht bezeichnen lässt, kann zum wirtschaftlichen und – noch viel wichtiger – sportlichen Vorteil werden.

Die sog. Flucht ins Ausland, oft auch ein intelligenter Karrierezug.